Mt. Gox Konkurs Forderung Update zeigt Untersuchung

Viele Bitcoin-Enthusiasten haben sich gefragt, wann mehr Informationen über die laufende Mt. Gox-Untersuchung an die Öffentlichkeit gelangen würden. Diese Wartezeit ist endlich vorbei, denn heute wurde ein neuer Bericht veröffentlicht, der die aktuelle Situation und den Verlauf der Wiedereinziehung von Vermögenswerten erläutert. Mit über 200.000 Bitcoins, die bisher von der Konkursmasse zurückgewonnen und verwaltet wurden, wird nach betroffenen Mt. Gox-Anwendern gesucht.

Fehlende Mt. Gox Funds summieren sich langsam laut Bitcoin Revolution

Basierend auf den im Bericht enthaltenen Bitcoin Revolution Informationen ist die Untersuchung bezüglich der fehlenden Mt. Gox-Fonds noch im Gange, und ein beträchtlicher Teil der Mittel wurde bisher von der Insolvenzmasse eingezogen. Es ist wichtig, im Hinterkopf zu behalten, dass diese Zahlen keineswegs die endgültige Zahl darstellen, da auch Vermögenswerte in JPY-Werten wieder eingezogen wurden.

Das Hauptthema ist natürlich die Rückforderung der Bitcoins selbst, da hier die meisten Verluste von Mt. Gox-Nutzern erlitten wurden, als der Konkurs erklärt wurde. Bis zum 9. Februar 2016 wurden insgesamt 202.163.41191816 Bitcoin von der Konkursmasse eingezogen. Wenn alle Gelder korrekt abgerechnet werden können, wird der Betrag an eine von Rechtsanwalt Nobuaki Kobayashi, der als Konkursverwalter fungiert, verwaltete Adresse überwiesen.

Die Rückerstattung der verlorenen Bitcoins wird eine andere Angelegenheit sein, da ein Teil der Ansprüche akzeptiert wurde. Mehrere eingereichte Anträge wurden jedoch abgelehnt, da sie eine weitere Untersuchung rechtfertigen könnten. Anscheinend wurden mehrere Rückerstattungsanträge gestellt, wenn der Betrag der geschuldeten Mittel den Einlagensaldo übersteigt, der der Konkursmasse zur Kenntnis gebracht wurde.

Der Bericht erwähnt, dass insgesamt 9.863 Personen bis zum 22. Januar 2016 einen Mt. Gox-Anspruch eingereicht haben; für insgesamt 40.430.744.194 JPY. Von diesen Ansprüchen wurden 7.952 Anträge von Nobuaki Kobayashi im Wert von 12.583.717.791 JPY bestätigt. Der Rest der Forderungen und der damit verbundenen Mittel wurde entweder abgelehnt oder bedarf einer weiteren Überprüfung, um sicherzustellen, dass die Forderungen gültig sind. Hier geht es zu weiteren Infos: www.netwelsh.de

Darüber hinaus gibt es eine noch größere Anzahl von Personen, die eine Klage bezüglich der Insolvenzansprüche im Zusammenhang mit Geldeinlagen eingereicht haben. Von den 14.685 Einzelforderungen wurde bisher keine akzeptiert oder abgelehnt. Es ist wichtig zu beachten, dass sich einige dieser Ansprüche auch mit den Personen überschneiden können, die einen Bitcoin-Anspruch einreichen, da diese Zahlen keine separaten Gruppen angeben.

Überprüfung auf Diskrepanzen und verschwundene Mittel

Die Überprüfung und Validierung der Konkursansprüche einzelner Mt. Gox-Nutzer ist nur eine Seite des Medaillons. Nobuaki Kobayashi untersucht auch mögliche Diskrepanzen oder Ereignisse im Zusammenhang mit fehlenden Mitteln aus der Konkursmasse. Wenn solche Beweise gefunden werden, wird er diese Untersuchungen an die ReEx Account Firm und Deloitte Touch Tohmatsu LLC delegieren. Payward, eines der Unternehmen, das im Konkursverfahren von Mt. Gox mitwirkt, wird bei Bedarf hinzugezogen.

Darüber hinaus wird Nobuaki Kobayashi weiterhin mit dem Metropolitan Police Department und Mark Karpeles zusammenarbeiten, solange die Untersuchung offen bleibt. Daher werden weitere Informationen erst zu gegebener Zeit veröffentlicht, da es wichtig ist, wichtige Details geheim zu halten, wenn sie das Ergebnis der Untersuchung beeinflussen können.

Es gibt vorerst keinen offiziellen Zeitplan, wann die Rückforderung der Mittel abgeschlossen sein wird und wie schnell die Anleger mit der Erfüllung ihrer Insolvenzansprüche rechnen können. Tatsächlich werden wir vielleicht nie das volle Bild dessen erfassen, was sich hinter den Kulissen von Mt. Gox ereignet hat.